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Marburger Konzentrationstraining

Marburger Konzentrationstraining (MKT)

für Kindergarten und Vorschulkinder

Ist ein von Praktikern entwickeltes Programm, tausendfach erprobt und ständig durch Überarbeitung verbessert.

Das Trainingsprogramm findet in Gruppeneinheiten a 90 Minuten ein Mal pro Woche statt.

Über einen Zeitraum von acht Wochen hilft das Training den Kindern auf die Anforderungen die Schule an sie stellt, vorbereitet zu sein.

An weiteren 4 Elternabenden a 90 Minuten werden ElternInhalte des Trainings,

Wissenswertes zu Konzentration und Konzentrationsstörungen,

Fördermöglichkeiten für zu Hause und

Möglichkeiten zur unterstützenden Motivation und Möglichkeiten der positiven Verstärkung, vermittelt.

Zielgruppe des Trainings

Am Ende der Kindergartenzeit sollte ein Kind so weit entwickelt sein, dass es den Anforderungen des Schulalltages gewachsen ist.

Hierzu gehört, dass es von seinem Verstand her die schulischen Lerninhalte begreifen und verstehen kann. In der Wahrnehmung sollte es in der Lage sein, seine Fähigkeiten auszubauen und neue zu erwerben.

Es soll vorbereitet werden, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.

Neben diesen geistigen gibt es weitere Voraussetzungen.

Eine entscheidende Rolle für die Schulfähigkeit spielt die sprachliche Entwicklung. Das Kind muß Anweisungen verstehen, Erklärungen folgen und selbst Gedanken formulieren können.

Der Schulbesuch erfordert auch eine gewisse psychische und körperliche Belastbarkeit.

Das Schulkind sitzt im Vergleich zum Kindergartenkind viel länger still, es benötigt mehr Ausdauer und stellt sich auf neue Gegebenheiten und Informationen ein.

Es wird von ihm erwartet, dass es sich in einer relativ großen Gruppe gleichaltriger Kinder angemessen verhalten kann.

Es sollte genügend Selbständigkeit entwickelt haben, um Aufgaben allein zu bearbeiten.

Die meisten Kinder sind am Ende ihrer Kindergartenzeit gut auf die Schule vorbereitet und meistern den Übergang in die Schule. Ebenso gelingt es den meisten Kindern, den Anforderungen der schule gerecht zu werden und sich selbst dabei weiter zu entwickeln.

Die Fähigkeit sich konzentrieren zu können, steht mit allen oben genannten Fähigkeiten in Zusammenhang.

Ein Kind zeigt Konzentrationsschwierigkeiten, wenn es ihm schwerfällt, seine Aufmerksamkeit der Situation entsprechend zu steuern.

Das bedeutet, sich einer Sache zuzuwenden, dabei zu bleiben und Unwichtiges auszublenden. Je nach Alter des Kindes erwartet man eine entsprechende Ausdauer. Die Aufmerksamkeitsspanne – also wie lange das Kind seine Aufmerksamkeit bewusst steuern kann – wird normalerweise länger, je älter das Kind wird.

Ein Kind, das in der Schule Konzentrationsschwierigkeiten oder sogar eine schwerwiegende Aufmerksamkeitsstörung entwickelt, zeigt bereits im Vorschulalter Auffälligkeiten.

Obwohl Kinder im Kindergarten und in der Vorschule noch mehr Freiraum haben in ihren Beschäftigungen, gibt es einige typische Verhaltensweisen, die auf eine Aufmerksamkeitsstörung hindeuten können



Das Kind wechselt schnell von einer Aktivität zur anderen

Das Kind scheint nicht zuzuhören

Das Kind hat Schwierigkeiten in seinem Gruppenverhalten

Dem Kind fällt es schwer, Regeln einzuhalten

Das Kind kann nur schwer abwarten, bis es an der Reihe ist

Das Kind fordert viel Aufmerksamkeit durch die Erzieherin oder den Erzieher

Das Kind ist ungeschickt beim Basteln oder Malen, aber körperlich sehr belastbar.

Das Kind zeigt Defizite in seiner Wahrnehmungsentwicklung

Text:Dieter Krowatschek /Sybille Albrecht /Gita Krowatschek, MKT Kindergarten u. Vorschulkinder

 

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